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	<title>PR · Achtsam</title>
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	<description>Patricia Roß</description>
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	<title>PR · Achtsam</title>
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		<title>3. Song Slam im KULT61</title>
		<link>https://pr-achtsam.de/3-song-slam-im-kult61/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[KULT61]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29. Mai 2026 fand der 3. Song Slam im KULT61 statt. Acht Singer-Songwriter traten mit ihren selbst geschriebenen Songs gegeneinander an, um die Herzen des Publikums für sich und ihre Musik zu gewinnen.]]></description>
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<p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color wp-elements-3c0fa326051e90b735b8ee4a3d648cee wp-block-paragraph" style="font-size:17px">29.5.2026 · Kunst &amp; Kultur</p>



<h1 class="wp-block-heading">3. Song Slam im KULT61</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hanauer Singer-Songwriterin Phia gewinnt</strong></p>


<figure class="wp-block-post-featured-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/3songslamkult61.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Flyer vom 3. Song Slam im KULT61" style="object-fit:cover;" srcset="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/3songslamkult61.jpg 2560w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/3songslamkult61-600x337.jpg 600w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/3songslamkult61-1024x576.jpg 1024w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/3songslamkult61-768x432.jpg 768w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/3songslamkult61-1536x863.jpg 1536w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/3songslamkult61-2048x1151.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. Mai 2026 fand der 3. Song Slam im KULT61 statt. Acht Singer-Songwriter standen an diesem Abend auf der Bühne der noch jungen Event-Location in Großauheim und traten mit ihren selbst geschriebenen Songs gegeneinander an, um die Herzen des Publikums für sich und ihre Musik zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kamran Inaiat moderierte den Abend und erklärte zu Beginn den Ablauf: Beim Song Slam treten Musiker:innen mit eigenen Songs gegeneinander an, Cover sind an diesem Abend nicht erlaubt. Jeder Act hat 10 Minuten auf der Bühne und somit Zeit für zwei Songs. Das Publikum entscheidet per Stimmzettel, welche drei Künstler:innen ins Finale kommen und einen weiten Song performen dürfen. Am Ende des Abends entscheidet der Applaus darüber, wer schließlich gewinnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch wurde die 3. Edition des Song Slams von Marina eröffnet, der Gewinnerin des 2. Song Slams im KULT61. Danach hieß es Bühne frei für die sieben antretenden Teilnehmer:innen des Abends: Aulevoir, Sir Paco, Phia, Malinka, Sabine Alexandra, Alize B. und Tileema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die musikalische Mischung des Abends war so bunt wie die Acts: Performt wurden Lieder auf Deutsch, Englisch und Spanisch – fröhlich, gefühlvoll, kernig, emotional und allesamt voller Energie. Während draußen plötzlich die Welt dank eines Gewitters schier unterging, ging sie im KULT61 an diesem Abend auf: sanfte Töne und Stimmen, die Gänsehaut erzeugten. Rockige und rasante Parts, die unweigerlich mitrissen. Persönliche Geschichten und Songtexte, die berührten. Musiker:innen mit beeindruckender Ausstrahlung und Präsenz, die das Publikum spielend leicht zum Mitmachen bewegen konnten. Ein Raum voller Musik und Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tileema, Sabine Alexandra und Phia schafften es an diesem Tag ins Finale. Am Ende gewann Phia mit ihrem fröhlichem Akustik-Pop. Für die Singer-Songwriterin aus Hanau war es die erste Teilnahme an einem Song Slam – ein verdienter Sieg und ein schöner Auftakt für ihren musikalischen Neustart, den sie nach einigen Jahren Pause in diesem Jahr hinlegt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/phia-450x600.jpg" alt="PHIA - Gewinnerin des 3. Song Slams im KULT61" class="wp-image-1003" srcset="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/phia-450x600.jpg 450w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/phia-768x1024.jpg 768w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/phia-1152x1536.jpg 1152w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/phia-1536x2048.jpg 1536w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/07/phia-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Phia – Gewinnerin des 3. Song Slams im KULT61</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer gerne lokale Musiker entdeckt und akustische Musik von Singer-Songwritern mag, findet bei den regelmäßig stattfindenden Song Slams im KULT61 eine tolle Gelegenheit dazu – in einer schönen Location, die die Kultur-Szene in Hanau seit September 2025 bereichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 4. Song Slam im KULT61 findet am 23. Oktober 2026 statt. Die Anmeldung für Singer-Songwriter ist ab sofort offen, Bewerbungen sind herzlich willkommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über KULT61</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das KULT61 ist ein Raum für Kunst, Musik und Begegnung. Die ehemalige KFZ-Halle in Hanau Großauheim bietet seit September 2025 einen Ort für Veranstaltungen und Konzerte mit Platz für 80-150 Personen. Aktuelle Events, Informationen rund um die Location und Buchungsmöglichkeiten gibt es auf der Website&nbsp;<a href="https://www.kult61.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.kult61.de</a>.</p>
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		<title>Zwitschernde Stille im Wald</title>
		<link>https://pr-achtsam.de/zwitschernde-stille-im-wald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patricia Roß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 11:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsame Momentaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Wald und seinen Farben, vom Gehen, Schauen und Lauschen, von Stille und vom Gefühl: Dieser Moment ist genug.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color wp-elements-64731d87ecdbd407d98ec96fca3819c4 wp-block-paragraph" style="font-size:17px">27.4.2026 · Achtsame Momentaufnahmen</p>



<h1 class="wp-block-heading">Zwitschernde Stille im Wald</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Wald und seinen Farben, vom Gehen, Schauen und Lauschen, von Stille und vom Gefühl: Dieser Moment ist genug.</strong></p>


<figure style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)" class="wp-block-post-featured-image"><img decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/wald-vogelhaus.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Ein Vogelhaus im Wald" style="object-fit:cover;" srcset="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/wald-vogelhaus.jpg 2560w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/wald-vogelhaus-600x337.jpg 600w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/wald-vogelhaus-1024x576.jpg 1024w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/wald-vogelhaus-768x432.jpg 768w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/wald-vogelhaus-1536x863.jpg 1536w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/wald-vogelhaus-2048x1151.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Wochenende war ich im Wald, mit Zeit und einem Buch im Gepäck. Zum Lesen kam ich allerdings nicht – und das war völlig okay, so sehr ich Lesen auch mag. Denn ich war vollauf beschäftigt mit Gehen, Schauen, Sitzen, Fühlen, Atmen und Lauschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Stille des Waldes</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gegend, in der ich lebe, ist reich an fruchtbaren Feldern mit wunderschönem Weitblick über Rücken und Senken, aber nahezu waldfrei. Als Kind war ich jeden Sonntag mit meiner Familie in einem großen Wald spazieren. Was ich seinerzeit eher unspannend fand, ist heutzutage sehr wertvoll für mich geworden: stille Waldspaziergänge. So mache ich mich mittlerweile gerne mal bewusst auf den Weg in den nächstgelegenen Wald, auch wenn er längst nicht so groß ist wie die Wälder meiner Heimat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während auf den umliegenden Feldwegen eigentlich immer etwas los ist – Spaziergänger, Jogger, Rad- und Rennradfahrer trifft man besonders auf den größeren Wegen zuhauf – findet man im Wald viel eher Ruhe und Einsamkeit. Häuser und Straßen sind mit jedem Schritt in den Wald weiter weg, verbleibende Verkehrsgeräusche werden von den Bäumen abgedämpft, und vor allem auf Nebenwegen ist man oft allein unterwegs. Je weiter ich in den Wald hineingehe, desto stiller wird es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich laufe ein kurzes Stück über einen asphaltierten Weg, dann über Schotter und biege schließlich auf einen blätterbedeckten, schmalen Waldweg ab. Mit jedem Untergrund verändert sich das Laufgeräusch – und auch das Gefühl beim Auftreten. Der naturbelassene Weg federt sanft unter meinen Füßen und ist leise, so schön leise. Je tiefer ich in den Wald hineingehe, desto schwächer werden die Zivilisationsgeräusche, bis sie schließlich ganz verstummen. Nur manchmal brummt in weiter Ferne ein Flugzeug, leise. Das Einzige, was man ansonsten hört: zwitschernde Vögel, summende Insekten und hier und da ein Rascheln und Knacken am Waldboden. Ich laufe und genieße diese Geräuschkulisse, die frei von menschengemachten Geräuschen ist. Stattdessen: Natur pur. Die Insekten sind emsig unterwegs, die Vögel klingen fröhlich. Oft hört man hier Spechte hämmern, so auch heute.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Farben der Natur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Weile bin ich an meinem Lieblingsplatz angekommen. Tief im Wald, weit weg von den großen, geteerten Wegen mit ihren Bänken. Ich suche mir einen Sitzplatz auf einem etwas abseits liegenden Baumstamm, der mit Moos bewachsen ist. Eigentlich wollte ich lesen, entscheide mich dann aber um. Die Natur, die mich umgibt, ist für den Moment Input genug. Ich beschließe: Ich darf auch mal einfach nur dort sitzen, ohne irgendetwas zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also sitze ich, mache eine Atemübung, nehme den Duft des Waldes in mich auf und schaue mich um. Der Boden ist vor allem Braun von all den Blättern des letzten Jahres, dazwischen etwas Grün. Mitten im Wald blüht nichts, an lichteren Stellen hingegen trifft man auf Weiß, Violett, Gelb. Ameisen und Spinnen krabbeln vor mir über Laub, kleine Wildbienen und flauschige Hummeln summen um mich herum. Folgt man dem Blick nach oben, streift er über braune Baumstämme wie eine farbliche Verlängerung des Bodens und trifft auf noch recht helles Grün. Der Wald steht voller Buchen, die gerade erst ihre Blätter voll entfaltet haben. Nadelhölzer gibt es hier kaum, stattdessen neben Buchen noch alle möglichen Laubbaumsorten mit all ihren Blattformen und Grüntönen. Darüber spannt sich an diesem Tag ein strahlend blauer Himmel, wolkenlos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Zauber des Moments</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spüre, wie mein Kopf geradezu erleichtert eintaucht in dieses Farbschema des Waldes, das an dieser Stelle im Grunde nur aus Braun-, Grün- und Blautönen besteht. Das Bunt der Welt außerhalb hat für diesen Moment, an diesem Ort keinen Raum. Genauso wie all die Geräusche und Informationen, die sonst so oft auf mich, auf uns alle einprasseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das, was hier in diesem Moment ist, ist genug. Ist schön, wunderschön. Der Wald ist Balsam für meine Seele. Ich sitze lange an diesem Ort. Spüre in mich hinein, nehme die Ruhe in mir wahr. Ich bin bei mir und im Moment. Mehr braucht es nicht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frühlingserwachen und Innehalten</title>
		<link>https://pr-achtsam.de/fruehlingserwachen-und-innehalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patricia Roß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsame Momentaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Innehalten]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom nahenden Frühling, der mit bunten Farben nach draußen lockt, vom Kommen und Gehen der Dinge und vom „einfach mal kurz innehalten“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color wp-elements-53bc2120d4800aed32a9487e230ae16f wp-block-paragraph" style="font-size:17px">16.3.2026 · Achtsame Momentaufnahmen</p>



<h1 class="wp-block-heading">Frühlingserwachen und Innehalten</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom nahenden Frühling, der mit bunten Farben nach draußen lockt, vom Kommen und Gehen der Dinge und vom „einfach mal kurz innehalten“.</strong></p>


<figure style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)" class="wp-block-post-featured-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/pinke-bluete-fruehling.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Pink blühende Zierquitte" style="object-fit:cover;" srcset="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/pinke-bluete-fruehling.jpg 2560w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/pinke-bluete-fruehling-600x337.jpg 600w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/pinke-bluete-fruehling-1024x576.jpg 1024w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/pinke-bluete-fruehling-768x432.jpg 768w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/pinke-bluete-fruehling-1536x863.jpg 1536w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/pinke-bluete-fruehling-2048x1151.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schon wieder Mitte März. (Hat das Jahr nicht gerade erst begonnen?) Der Frühling nähert sich in großen Schritten, auch wenn es bis zum offiziellen Frühlingsanfang noch ein paar Tage dauert. Die ersten warmen Tage liegen hinter uns – nasskaltes Grau und erstaunliche Mengen Schnee wurden jüngst von strahlendem Sonnenschein, wolkenlosem Himmel und Temperaturen nahe der 20-Grad-Marke abgelöst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Frühling erwacht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mich zieht der aufkommende Frühling unweigerlich nach draußen, wie jedes Jahr: Meinen Kaffee trinke ich jetzt gerne wieder im Garten – ein paar Minuten Schaukeln im Hängesessel mit Blick auf Gänseblümchen, Tulpen und Krokusse. Wenn ich es mir zeitlich einrichten kann, mache ich in der Mittagspause gerne einen kleinen Spaziergang – vorbei an Hühnern, Katzen und immer mehr blühenden Pflanzen. Obwohl die meisten Bäume ihre frisch-grünen Blätter des neuen Jahres noch im Verborgenen halten, gab es in den letzten Tagen wahre Farbenexplosionen in der Natur: weiße, rosa, pinke und gelbe Blüten an Büschen und Bäumen leuchten um die Wette und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich kann nicht anders – ich muss kurz innehalten und diesen Anblick in mich aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich in solchen Momenten immer wieder feststelle: Es sind oft Kleinigkeiten, die mir guttun und Energie spenden. Kleine Pausen, für die ich mir im Alltag – obwohl oder gerade weil er oft sehr vollgepackt ist – bewusst Zeit nehme. Ein paar Minuten Ruhe, Sonne, mich über das Frühlingserwachen der Natur freuen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles kommt und geht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Woran mich das farbenfrohe Naturschauspiel regelmäßig erinnert: Alles kommt und geht – so wie die Natur im Rhythmus der Jahreszeiten, wie Tag und Nacht, Leben und Tod. Auch Gefühle kommen und gehen. Laut Neurowissenschaftlerin Dr. Jill Bolte Taylor haben Emotionen einen biochemischen Lebenszyklus von 90 Sekunden und ebben dann wieder ab. Eigentlich – aber warum finden wir uns dann trotzdem immer wieder in Gedankenschleifen wieder, warum stressen uns Dinge (auch über die besagten 90 Sekunden hinaus), warum hallt manche Emotion weitaus länger in uns nach? Und: Wie können wir gelassener werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich beschäftige mich momentan aktiv mit dem Thema Stressmanagement. Dabei kommen unweigerlich eine ganze Reihe an Fragen in mir auf: Nehmen wir uns im Alltag Zeit, um wirklich wahrzunehmen, was gerade ist? Egal ob im Außen oder im Innen. Sind wir achtsam, oder rauschen wir durchs Leben und durch unsere Tage? Können wir uns überhaupt noch bewusst spüren – unseren Körper, unsere Gefühle? Gibt es in der heutigen Zeit noch Phasen echter Ruhe, oder sind wir nicht vielmehr pausenlos mit irgendetwas beschäftigt? Was macht das mit unserem Stresslevel und Nervensystem? Was passiert, wenn wir für einen Moment das Karussell der alltäglichen Verpflichtungen und des Dauerrauschens anhalten und aussteigen – wie fühlt sich bewusstes Innehalten an?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz mal innehalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ein „kurz mal innehalten“ gar nicht so leicht ist, wie es vielleicht klingen mag, übe ich genau das in jüngster Zeit regelmäßig. In einem Workshop zum Thema Stressmanagement habe ich vor Kurzem eine Übung kennengelernt, die genau darauf abzielt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich sehe dich.</em><br><em>Ich höre dich.</em><br><em>Ich fühle dich.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu hält man im Tagesverlauf hin und wieder kurz inne, wiederholt (innerlich oder auch laut ausgesprochen) diese drei Sätze und spürt dabei in sich hinein. Man kann „dich“ dabei auch durch „mich“ ersetzen. Beides funktioniert und lädt dazu ein, für einen Augenblick achtsam zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es dauert nur einen Moment, aber die Übung bietet die Möglichkeit, immer mal wieder kurz bei sich selbst einzuchecken und in sich hineinzuhorchen. Den Alltagstrubel für einen Moment zu unterbrechen und durchzuatmen. Das funktioniert auch unterwegs, und kann mit etwas Übung auch in stressigen Momenten zum Runterregulieren genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An meinem Handgelenk trage ich neuerdings ein zartrosa schimmerndes Armband mit einer goldenen Lotusblüte, das mich an diese kleinen Check-ins mit mir selbst erinnert. Es war ein Geschenk der Workshop-Leiterin an alle Teilnehmerinnen, ein Symbol: Wir dürfen uns Anker setzen. Wir dürfen uns mit uns selbst verbinden. Und miteinander. Wir dürfen das üben. Denn das tut gut.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Morgen im Garten</title>
		<link>https://pr-achtsam.de/ein-morgen-im-garten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patricia Roß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2025 09:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsame Momentaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gänseblümchen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Schaukeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Glück, einen Garten zu haben, der beruhigenden Wirkung von Schaukeln und der farbenfrohen Schönheit wilder Wiesen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color wp-elements-fb1a9dd243008c4b23d6eeba011a19dc wp-block-paragraph" style="font-size:17px">28.6.2025 · Achtsame Momentaufnahmen</p>



<h1 class="wp-block-heading">Ein Morgen im Garten</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Glück, einen Garten zu haben, der beruhigenden Wirkung von Schaukeln und der farbenfrohen Schönheit wilder Wiesen.</strong></p>


<figure style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)" class="wp-block-post-featured-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1439" src="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/gaensebluemchen-querformat.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Gänseblümchen" style="object-fit:cover;" srcset="https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/gaensebluemchen-querformat.jpg 2560w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/gaensebluemchen-querformat-600x337.jpg 600w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/gaensebluemchen-querformat-1024x576.jpg 1024w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/gaensebluemchen-querformat-768x432.jpg 768w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/gaensebluemchen-querformat-1536x863.jpg 1536w, https://pr-achtsam.de/wp-content/uploads/2026/06/gaensebluemchen-querformat-2048x1151.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Samstagmorgen im Juni, 6:30 Uhr. Mein Biorhythmus hat mich aufgeweckt und ich habe beschlossen, trotz Wochenende früh aufzustehen. Der Tag verspricht, mit 33 Grad ziemlich heiß zu werden. Noch sind es angenehme 18 Grad und ich sitze mit Kaffee und Frühstück ausgestattet in meinem Garten im Hängesessel. Garten und Hängesessel: mein kleines, persönliches Stückchen Glück direkt vor der Tür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur fünf Schritte über die ans Wohnzimmer angrenzende Terrasse – und meine Füße tauchen ein ins Gras, das um diese Uhrzeit noch mit Tau bedeckt ist. Ich spüre die Feuchtigkeit unter meinen Fußsohlen. Mein Ziel für den Moment ist mein Hängesessel, der mich aufnimmt, umhüllt und sanft wiegt. Ich liebe diesen Ort und ich liebe das sanfte Schaukeln, das mein Nervensystem beruhigt, wann immer ich mich in den Hängesessel begebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lasse meinen Blick durch meinen Garten schweifen. Meine Nachbarn würden vielleicht sagen: Der Rasen muss dringend gemäht werden. Ich hingegen blicke über Gänseblümchen, weißen Klee, winzig kleine bunte Blüten in der Wiese, deren Namen ich gar nicht kenne, und erstaunlich viele Gräsersorten, die sanft meine Knöchel kitzeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du dir mal angeschaut, welches Schauspiel an Farben und Formen allein schon in hoch gewachsenem Gras steckt? Ganz zu schweigen von all den kleinen und großen Blüten, von unauffällig bis knallfarben. Sowohl der Designer als auch der Naturliebhaber in mir sind immer wieder fasziniert von den Details, die man entdecken kann, wenn man genau hinschaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Sommerflieder setzt Knospen an, eine dunkelpinke Pfingstrose leuchtet in meinem Augenwinkel. Mediterrane Kräuter überwuchern ein von Natursteinen eingefasstes Hochbeet, und der Brombeerstrauch biegt sich unter einer Fülle angesetzter Früchte, um die herum die meisten rosafarbenen Blütenblätter mittlerweile abgefallen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch mehr Pflanzen in meinem Garten – eine Blühhecke, ein Baum, Sträucher und immergrüne Pflanzen. Die Vorgänger und Nachbarn haben die Randbepflanzung ringsum angelegt und es wäre Irrsinn gewesen, all die eingewachsenen Pflanzen auszutauschen. Gleichzeitig finde ich es schade, dass so wenig heimische Sorten gewählt wurden. Vieles davon ist keine Nektarquelle für Insekten – dabei wäre es so einfach gewesen, die Fläche nutzbringend und nicht nur hübsch anzulegen. Trotzdem genieße ich das viele Grün um mich herum. Das beruhigt und ist auch im Alltag meine kleine Pause zwischendurch. Alles treibt aus und wächst, als wollten die Pflanzen dem Himmel ein Stück näher kommen. Ein ewiger Kreislauf der Natur, im Sommer besonders sattgrün und bunt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lausche: Vögel zwitschern, Bienen summen. Die ersten Nachbarn sind wach und unterhalten sich leise miteinander. Ab und zu hört man in der Ferne mal ein Auto oder Flugzeug, aber im Grunde ist die Welt um diese Uhrzeit noch wunderbar still.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nächste Woche wird sich meine wilde Wiese wieder in einen Rasen verwandeln. Der Moment, in dem sich das mit lauter kleinen Blüten besetzte Grün wieder in einen kurz geschnittenen Rasen verwandelt, tut mir jedes Mal innerlich weh – und ich freue mich umgehend auf den Moment, in dem sich zumindest meine angesäten Gänseblümchen als erstes wieder ihren Weg bahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin genieße ich einfach den Moment.</p>
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